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Die Anfänge des Turngaus Später schlossen sich die Turnvereine Radolfzell (1875), Meßkirch (1877), Gottmadingen (1878), Pfullendorf (1882) und vorübergehend auch Tengen und Rielasingen an. Jedes Jahr wurde ein sogenannter „Vorort“ bestimmt, der die Verbandsgeschäfte und die Ausrichtung eines Turnfestes übernahm. Der TV Randegg übernahm diese Aufgabe als erster „Vorort“ im Jahr 1872. Danach folgten Engen, Konstanz, Stockach, Randegg, Engen, Radolfzell, Meßkirch und Gottmadingen. Vom „Höhgau-Turnverband“ zum
Hegau-Bodensee-Turngau Wegen der Neugestaltung nach dem Ersten Weltkrieg wählte man den neuen Namen „Turnkreis Hegau“; im Jahr 1924 wurde dieser in „Turn- und Spielkreis Hegau-Bodensee“ umbenannt. Am 1. April 1937 wurde der „Turnkreis Hegau-Bodensee“ aufgelöst und in den „Reichsbund für Leibesübungen“ überführt. Erst nach dem 2. Weltkrieg im Jahr 1948 wurde das Turnen im Hegau wieder erlaubt. Im Februar 1949 schlossen sich die Landkreise Konstanz, Stockach und Überlingen am See zu einer
Arbeitsgemeinschaft zusammen; damit war der frühere Kreis Hegau-Bodensee wieder einheitlich erfasst. Mit 69 Vereinen zählte die Arbeitsgemeinschaft wieder fast so viele
Mitglieder wie vor dem Krieg. Seither gab es schon einige Großveranstaltungen in unserem Turngau; der Stadtturnverein Singen war oftmals Organisator, wie z. B. bei den Olympia-Ausscheidungsturnen für die Spiele 1972, 1976 und 1980, sowie von verschiedenen Länderkämpfen und deutschen Titelkämpfen. Ebenfalls ein sportlicher Höhepunkt in der Turngau-Geschichte war das Badische Landesturnfest in Singen im Jahr 1984. Letzter Höhepunkt im Turngau war das Landesturnfest 2001 in Konstanz. |
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